• Milla

Nicht ganz die Marmolada-Überschreitung



Die sollte es an diesem ersten Wochenende im Oktober eigentlich werden. Doch die Wetterbedingungen zwangen uns dazu, die Pläne immer weiter abzuspecken, bis alles zusammenpasste. Und das hat ziemlich gut gepasst am Ende. Nicht spektakulär, aber wunderschön und sehr abwechslungsreich. Und für Astrid und mich ein seltenes Ereignis: Radltouren mit mehr als 200 Höhenmetern am Stück.

Um uns eine gewisse Auswahl fürs Wochenende zu verschaffen, tuckerten wir freitags nach Saalfelden. Der Pinzgau hat eindeutig mehr zu bieten als das Ostallgäu, wenn es um Bergfahrten in allen Varianten geht. Eine Idee wurde sogar noch in den Raum geworfen, die uns dazu veranlasste, auch mal das Skitourenzeug an Board zu haben. Das Skigebiet am Kitzsteinhorn plante, an diesem Wochenende seine Pforten zu öffnen und somit wäre der Weg frei geworden, eine der eingerichteten Skirouten auf den Gipfel des Kitzsteinhorns zu gehen. Doch, wie bereits weiter oben beschrieben, taten wir uns das bei dem starken Wind und entsprechendem zu erwartendem Niederschlag nicht an.

Stattdessen unternahmen wir samstags eine Radtour, die wir unterwegs allerdings auch abänderten, denn das südliche Ziel, das untere Ende des Zeller Sees, lag gegen Mittag bereits im Regen. Und so bogen wir in Richtung Biberg ab, wo uns eine für Astrids und meine Verhältnisse gigantisch lange Bergauffahrt mit um die 950 Höhenmeter erwartete. Dicke Beine gab's da gleich zweimal im Doppelpack. Belohnt wurde die Fahrt mit Kaffee und heißer Schokolade im Bergrestaurant Biberg, sowie ein paar kleinen Minitrails auf der Abfahrt. Ein super Tag. Und weil die Radtouren doch einen gewissen Raum einnehmen, stellte ich auch diese Rubrik auf dynamische Seiten um. Den Einstieg findet ihr hier. Die Radlwerkstatt ist noch ein wenig nackt. Schau mer mal.

Tja, und dann war da noch der Sonntag. Das Kitzsteinhorn kippte am Abend bei sensationell leckerem Essen und einem Blick aufs Wetter. Überhaupt hatten wir sehr leckeres Futter und eine sehr leckere Getränkeauswahl am gesamten Wochenende, angefangen mit Pinzgauer Kasnocken am Freitag. Lecker. Und der Spezialität der Region: Pinzgauer Orangensaft. Nochmal zurück zum Thema. Der Hochkranz kam ins Gespräch, denn auch dort wäre ein Start mit dem Radl möglich, verbunden mit der Wanderung zum Beginn des Ostgrates und die Besteigung des Gipfels per Kletterei über eben diesen. Bike&Hike&Climb. Die perfekte Kombi mit Spaßgarantie.


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