Überschreitung Breitenberg, 1893m, 06.03.2021

Schweren Herzens gaben wir den Plan auf, mit unseren lieben Freunden Alex und Manuel zusammen einen Schnupperkurs im Gleitschirmfliegen zu unternehmen. Wir lesen so viel über Menschen in den sozialen Medien, die sich kein kleines Bisschen um Regeln und Reduktion der Infektionszahlen scheren, streng nach dem Motto, wenn jeder an sich denkt, ist auch an alle gedacht. Übrigens fast alles Männer. Nein, das ist nicht unser Ding. Ich möchte mir nicht vorwerfen müssen, irgendeine Variante ein- oder ausgeschleppt zu haben. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie schnell und unerkannt das vonstatten geht.

Zurück zum eigentlichen Thema. Schade, dass wir unter der Woche arbeiten mussten. Bis zum Donnerstag vor der Tour herrschten beste Bedingungen für eine Winterbegehung der Hohen Gänge über Rotspitze, Heubatspitze und hin zum Breitenberg. Fester Firn in den Hängen und teilweise in den Kletterpassagen, der Schnee ist ansonsten soweit weg, dass Wege wieder erkennbar werden, sofern keine Spur da ist, Lawinen stellen keine signifikante Gefahr mehr dar. Dabei ist es leider nicht geblieben. Für den Freitag sind Schneefälle vorhergesagt. Blöd. Der beste Tag des Wochenendes ist der Samstag. Unser lieber Nachbar Thomas will mit. Bis Freitagabend behalten wir Wetterbericht und Lawinenlage im Auge, entscheiden dann, es zu versuchen. Im Tagesverlauf des Freitags verringern sich die Prognosen zur Neuschneemenge kontinuierlich bis auf einen Maximalwert von 5 cm auf 2000m. Wenig Wind. Also eigentlich kein Problem mehr. Soweit die Theorie.
Samstagmorgen um 6:30 Uhr starten wir zu Hause. Gegen 8 Uhr treffen wir am Parkplatz "Säge" im Hintersteiner Ortsteil Bruck ein. Steigeisen, Pickel, Helm, Gurt, Grödel und Klettersteigset im Gepäck geht's los. Wir folgen dem Jägersteig in Richtung Rotspitze. Bereits auf dem unteren Teil des Weges wird klar, der Wetterbericht lag ganz schön daneben, was die Schneemenge angeht. Zweifel kommen auf, ob es überhaupt Sinn ergibt, weiter zu gehen. Wir entscheiden, uns wenigstens bis zum Talkessel Häbelesgund durch zu wühlen, um die Verhältnisse zur Rotspitze rauf besser beurteilen zu können. Der Hang dort hinauf ist recht steil, wahrscheinlich mindestens 35-40°, und oben raus ist eine Felsrinne auf den Grat zu durchsteigen. Am Abzweig vom Jägersteig hinauf zum Häbelesgund wird klar, hier war vor uns noch niemand. Keine Spur. Macht erstmal nix, den Weg kann frau nicht verfehlen. Im Talkessel angekommen, pausieren wir in einem kleinen Unterstand, der wohl für Wanderer dort aufgestellt wurde. Es ist inzwischen völlig klar geworden, die Sonne scheint und wärmt schön. Der Blick den Hang hinauf zur Rotspitze verrät, dass die ersten Lawinen schon abgegangen sind. Einige der Rinnen haben jedoch noch keine "Nase" nach unten. Überall sind Spuren kleinerer Schneepakete zu sehen, die sich von den Felsen gelöst hatten und ins Tal gefallen sind. Eine Spur gibt es selbstredend nicht. Ich für meinen Teil hatte mich bereits entschieden, dort nicht hinauf zu gehen. Astrid kommt unabhängig davon zum gleichen Ergebnis. Zu Gefährlich. Wir erörtern kurz, warum es nicht klug ist, dort einzusteigen, damit alle auf dem gleichen Stand sind.

Also, Rotspitze geht nicht. Jetzt sind wir aber schonmal da. Was tun? Ein Plan zurück zu gehen und was anderes zu machen, erscheint nicht attraktiv. Thomas schlägt vor, wenigstens den Breitenberg zu versuchen. Oben am Grat zwischen Breitenberg und Heubatspitze könnten wir uns anschauen, ob die Hohen Gänge eine Option sind, wenngleich wir in dem Fall ein wenig hin und her laufen müssten. Wir können es versuchen. Wie gesagt, eine erkennbare Spur gibt es nicht. Wir navigieren mit der elektronischen Karte dem Wanderweg nach. Kurz nachdem wir losgegangen sind, folgt eine Zweiergruppe, die ebenfalls etwas unentschlossen wirkt. Sie legen, wie wir, zunächst eine Pause an der kleinen Hütte ein. Von der Hütte aus erscheint es möglich, den Hang zum Gipfel des Breitenbergs direkt hinauf zu stapfen. Wir entscheiden uns dagegen. Zu viel Schnee, zu steile und lange Rinnen. Die Details, die ein Weiterkommen schnell vereiteln könnten, sind von unten auf die Entfernung nicht abschätzbar. Mit dem roten Punkt auf der Karte auf dem Wanderweg zu bleiben, ist nicht die dümmste Idee. Der Weg umgeht die steilsten Passagen. Natürlich zu Ungunsten der Weglänge. Aber wir haben Zeit. Ich blicke zurück und erkenne, dass eine weitere 6-köpfige Mannschaft die Bühne betreten hat. Sie wirken ebenfalls untentschlossen. Die anderen beiden hinter uns treten in unsere Spur und es ist deutlich spürbar, dass sie abwarten, um zu sehen, was wir tun. Zu meiner Überraschung biegen die beiden plötzlich ab und wollen es auf direktem Weg zum Gipfel versuchen. Mein Quatschi im Kopf sagt, entweder wilde Hunde oder eine völlige Fehleinschätzung der Situation. Ist aber nicht mein Problem. Ich quere indes voran ein steiles Schneefeld, dass weiter unten jedoch wenigstens einen Auslauf hat und ich nicht abstürzen würde, wenn tatsächlich was abgeht. Thomas und Astrid folgen mit viel Abstand. Es ist möglich, bis auf die Altschneedecke durchzutreten. Sie bietet guten Halt. Der neue Schnee reicht fast bis zum Knie hoch. Wir wechseln mit Spuren ab. Die größere Gruppe folgt uns, nachdem sie lange an der Kreuzung beratschlagte, wo die beiden anderen nach oben abgebogen sind. Der Wanderweg auf der Karte macht einen Bogen auf einen Gratrücken zurück in Richtung des Gipfels. Wie liegen ganz gut. Im weiteren Verlauf folgt eine mäßig steile Rinne, in der wir entscheiden, auf die Steigeisen zu wechseln. Während wir an uns rumtüddeln, blickt auf einmal der Vorausgehende der größeren Gruppe ums Eck. Astrid kommt mit ihm ins Gespräch. Wenn wir nichts dagegen hätten, würden sie gerne weiter in unserer Spur folgen. Sie wären nicht so gut wie wir mit Material ausgestattet. Sprich, keine Steigeisen, keine Pickel. Nix. Noch nicht mal genug Wanderstöcke für alle. Sie haben die vorhandenen in der Gruppe so aufgeteilt, dass jeder wenigstens einen Stock hat. Ich denke nicht weiter darüber nach, weil ich davon ausgehe, dass wir keine besonderen Schwierigkeiten zu erwarten haben, solange wir halbwegs auf dem Wanderweg bleiben. Zu sehen ist der jedoch nur auf der elektronischen Karte. Markierungen gibt es keine.

Astrid steigt die Rinne hinauf voran. Teilweise liegt der neue Schnee auf rutschigem Gras. Griffigen Altschnee gibt es nicht überall. Mit Steigeisen kein Problem. Oben angekommen, übernehme ich wieder die Führung. Wir sind etwas oberhalb des eigentlichen Weges angelangt. Ich entscheide mich für eine längere Querung, um zurück auf den eigentlichen Weg zu kommen. Der Hang ist um die 35° steil. Manche Latsche ist zu überkrabbeln. Die Steigeisen bleiben gerne im Geäst hängen. Umsichtiges Treten ist nötig. Wissend, dass die große Gruppe hinter uns keine Steigeisen dabei hat, versuche ich, ebene Stufen in den Altschnee zu treten. Nicht ganz einfach, macht aber auch Thomas und Astrid das Leben leichter. Laut Karte bin ich in einer guten Richtung. Der Weg auf der Karte und der rote Punkt, der meine Position angibt, kommen sich immer näher. Das Gipfelkreuz ist schon eine Weile gut zu sehen. Tja, und dann kommt eine ziemlich breite Rinne vorbei, die bis hinunter zum dem kleinen Holzstadel zieht. Also etwa 350 Höhenmeter tiefer. Auf keiner der elektronischen Karten ist sie verzeichnet. Im Bereich vor mir sicher um die 40° steil. Dort einfach quer durchzusteigen kommt für mich nicht in Frage. Ich stehe knietief im Schnee, der ob der Sonneneinstrahlung beginnt, schwer zu werden. Ich sehe die Einsattelung, an der der Wanderweg normalerweise auf den Grat zwischen Breitenberg und Heubatspitze trifft. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder abbrechen und auf unserer Spur wieder runtergehen, oder ab hier den direkten Weg nach oben auf den Grat nehmen und auf dem Grat am obersten Ende der Rinne entlang mit etwas Abstieg im weiteren Verlauf zur Einsattelung krabbeln. Spuren gibt es auf dem Grat keine, d.h. in dieser Richtung war heute ebenfalls noch niemand unterwegs. Ich bespreche die Alternativen mit Thomas und Astrid. Wir entscheiden uns für den direkten Weg nach oben. Thomas steigt ab jetzt voraus. Ich stimme mit ihm die Richtung ab. Astrid erklärt derweil unseren Verfolgern unsere Entscheidung. Klare Ansage von ihr an deren Führenden: Sie sollen sich gut überlegen, was sie tun. Nur weil wir hier hochstapfen bedeutet das nicht, dass sie das ohne Steigeisen auch tun sollten. In deren Gruppe herrschte laut späterer Aussage von Astrid eh schon Unmut. 6 Kerle, von denen sich 5 unwohl bei der Sache fühlen, sich aber gleichzeitig niemand traut, das zu sagen. Und ihr "Anführer" strotzt vor Ehrgeiz, wissend, dass sie schlecht ausgerüstet sind, für das was sie hier tun. Lustigerweise erfahren wir, dass sie eigentlich -wie wir auch- auf die Rotspitze wollten, um über den Grat zur Heubatspitze und weiter über die Hohen Gänge zum Breitenberg zu gelangen. Das einzige, was sie davon abgehalten hat, war die fehlende Spur. Wahnsinn.

Nachdem wir für uns die Entscheidung getroffen hatten und Thomas im Zickzack den Hang hinauf spurte, setzten Astrid und ich unseren Weg hinter ihm her fort. Es wurde noch etwas steiler. Als wir auf Fels trafen, riet ich Thomas unterhalb zu bleiben und weiter durch den Schnee in Richtung Einsattelung zu gehen. Auf dem Stück hinab zur Einsattelung gab es eine Passage, wo der neue Schnee lose auf gefrorenem Schutt lag. Perfekt für einen Abflug. Mit Steigeisen und etwas Konzentration gut zu bewältigen. Ich blicke zurück und kann niemanden mehr aus der Verfolgergruppe sehen. Dann haben sie wohl doch umgedreht, denke ich. Besser so. An der Einsattelung, wo auch ein Wegweiser steht, treffen wir drei uns wieder, beratschlagen kurz über den weiteren Weg. Etwas nervig aber im Grunde ungefährlich gilt es, eine halbwegs gute Richtung durch das letzte Latschenfeld vorm Gipfel zu finden. Thomas geht weiter voran. In dem Moment bemerken wir, dass der "Anführer" der Gruppe hinter uns noch nicht aufgegeben hat. Der Rest scheint tatsächlich umgekehrt zu sein. Er steht indes alleine oben am Grat und scheint uns weiter folgen zu wollen. Wir sind nicht die Mama. Er ist für sein Tun selbst verantwortlich. Wir gehen zum Gipfel, wo wir auf drei Rastende treffen, die von der anderen Seite hochgekommen sind. Mir fällt zunächst ein Stein vom Herzen. Wir müssen den Weg runter nicht suchen, wenn wir den Gipfel überschreiten. In meinem Kopf herrscht das Bild vor, dass es sich um eine maximal mittelschwere Wanderung handelt und ich komme nicht auf die Idee, mal hinterm Gipfelkreuz runter zu schauen. Erst als einer der drei fragt, ob wir Pickel dabei haben, denn ohne würde es blöd werden, ahne ich, dass es nicht so einfach werden wird. Unseren Verfolger sehe ich zu dem Zeitpunkt nicht mehr und nehme an, dass bei ihm endlich Vernunft eingesetzt hat. Obwohl er sich in dem Fall das schwierigste Stück rauf und wohl auch wieder runter gequält haben muss.

Erstmal Essen, Trinken und Gipfelfoto mit Manni. Jetzt, wo zwei kleine Gruppen da sind, schießen wir gegenseitig voneinander ein paar Fotos und tauschen Informationen über die weiteren Wege aus. Ich nehme wahr, dass sie genauso froh sind wie wir, dass sie nun unserer Spur runter folgen können. Dadurch, dass wir nur 6 Menschen sind, ist Abstand ebenfalls kein Problem. Wegfindung und Gewühle haben fast für eine Verdoppelung der angegebenen Zeit bei uns geführt. Die beiden, die sich für den direkten Weg nach oben entschieden hatten, sind übrigens nicht bis rauf gekommen. Hätte mich auch gewundert.
Die drei treten den Weg nach unten an. Es ist immer noch sonnig und klar. Wind geht praktisch keiner. Sehr wenige Menschen am Berg. Wir haben alles richtig gemacht. Knapp 1100 Höhenmeter waren es bis hier hin. Der Rückweg wartet noch mit einer langen flachen Querung zurück nach Bruck auf, weswegen wir uns dann auch so langsam auf den Weg machen. Ich blicke zum ersten Mal hinterm Kreuz vorbei und mir wird etwas unwohl. Ich verstehe nun die Frage nach dem Pickel. Auf schmalem, überwächtetem Grat führt die Spur nach unten. Links geht's wohl gute 400 Meter runter und rechts, wie gesagt, die Wächte. Der Schnee ist lose. Ein paar kleine Felsen müssen überstiegen werden. Als Thomas hinunter blickt, wird es kurz still. So etwas hat er noch nicht gemacht. Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn keine Spur dagewesen wäre von den Menschen, mit denen wir gerade gesprochen hatten, wäre ich vermutlich lieber auf dem Aufstiegsweg hinunter gegangen. Wir besprechen die Situation und entscheiden uns für das Neuland. Ich gehe voraus und teste, wie sich diese etwas schwammigen Verhältnisse anfühlen. Den Pickel kann ich bis zum Ellenbogen einstecken, bis er im alten Schnee Halt findet. Mit den Krallen an den Füßen ist es ähnlich. Im Zweifel wühle ich ein wenig, bis ich festen Schnee erreiche. Kleine Schritte, Konzentration, immer nur einen Punkt lösend taste ich mich Meter für Meter zum Gratende hin. Thomas macht seine Sache gut. Stets konzentriert tut er es mir gleich, gefolgt von Astrid. Hochalpines Feeling auf nicht mal 1900m. Mit dem Unterschied, dass in den hohen Bergen solche Grate oft hart gefroren und dadurch viel besser und sicherer zu begehen sind.

Ich erreiche das untere Ende des Grates und steige über ihn drüber. Mich lächelt die erste Wegmarkierung an, die ich heute sehe. Es wird breiter und flacher. Es folgt die Kletterpassage, von der die anderen drei erzählten, die ich von oben aber nicht einsehen kann. Auf jeden Fall steil. In dem Moment höre ich, wie sich ein Hubschrauber nähert und den Grat zur Heubatspitze anfliegt. Auf der Höhe, wo sich unsere Spur vom Aufstieg befindet, bleibt er stehen und erkundet offensichtlich die Lage. Thomas und Astrid erkennen, dass es den Alleingänger ein Stück nach unten gehauen hat und er wohl nicht mehr alleine von dort weg kommt. Ich kann das von meiner etwas weiter unten gelegenen Position aus nicht mehr erkennen. Die Dreiergruppe vom Gipfel hat diese Stelle wohl noch nicht erreicht. Der Heli dreht ab und kommt kurze Zeit später mit einem Bergretter/einer Bergretterin am Seil wieder, lässt sie oder ihn ab und macht sich wieder aus dem Staub. Die frische Schnee wirbelt so stark auf, dass kaum etwas zu erkennen ist. Wiederum kurze Zeit später nimmt er beide am langen Seil auf und schwebt davon. Ich wünsche dem Alleingänger, dass er sich nix getan aber vielleicht etwas gelernt hat.

Ich blende derweil den Heli aus und konzentriere mich wieder auf mein Tun. Wir beschließen, den Schneehang neben der Kletterei auf Frontalzacken abzusteigen, was problemlos funktioniert. Es liegt fast nur alter Schnee im Hang. Stufen treten geht gut. Beim Hinuntergehen werfe ich einen Blick ins Schrofengelände, das die andere Gruppe für den Aufstieg gewählt hatte. Gut, wäre auch gegangen. Die Menge der Spuren unter diesem Hang sagt mir, dass heute schon einige Menschen da gewesen und umgedreht sind. Nachdem dieses letzte steile Stück geschafft ist, kommen Pickel und Helm weg. Wir werfen noch was zu Essen rein. Ab jetzt folgt die Pflicht. Eine breite Spur zeigt uns den Weg nach unten. Sie ist aufgeweicht und schlecht zu gehen. Meine Krämpfe in den Beinen beschäftigen mich wieder, doch ich bekomme es in den Griff. Eine kleine Gruppe Skifahrer zieht an uns vorbei. Oben war der Schnee noch ganz gut. Doch bereits in dem Wäldchen oberhalb der Elpenalpe hören wir, wie die Steine unter deren Ski klappern. Kurz bevor wir an den Abzweig zum Kutschenmuseum und dem Weg zurück nach Bruck kommen, liegt kaum noch Schnee. Eine kleine Fleißarbeit ist noch zu bewältigen. An der Ostrach entlang spazieren wir um den halben Breitenberg herum, vorbei am Kutschenmuseum und einem größeren Felssturz, der laut Plakette 1984 hier die Landschaft stark veränderte, bis wir den Parkplatz erreichen. Ein kleines alpines Abenteuer geht zu Ende. Die winterlichen Verhältnisse mit dem unerwartet vielen Neuschnee verpassten der Wanderung einen gewissen Anspruch an Erfahrung und Können. Für die eigentlich geplante Tour kommen wir wieder, wenn die Verhältnisse es zulassen.

Am Ende des Tages sind wir etwa 7,5 Stunden ohne die Pausen am Gipfel und dem Wandererunterstand unterwegs gewesen. Knapp 1100 Höhenmeter im Auf- und Abstieg sowie etwa 14km Strecke liegen hinter uns. Den größten Teil des Weges mussten wir uns selbst zusammensuchen und uns durch viel Neuschnee wühlen.