• Milla

Sag niemals nie: Milla lernt fliegen




Was die aktuellen Lebensumstände so alles hervorbringen. Es ist eine Weile her, dass ich einen neuen Artikel hier veröffentlichte. Gab auch nicht wirklich was zu erzählen. Die spannenden Pläne, wie Rimpfischhorn mit Ski, Monte Rosa mit Ski, setzten wir nicht um, wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt. Dem gewichen sind einfache Wanderungen in den heimischen Hügeln, weil quarantänefreies Reisen bis heute praktisch nicht möglich ist. Zu ein paar davon schrieb ich was, zu anderen nicht. Wer was dazu lesen möchte, findet die Beiträge hier (Frieder und Friederspitz, Breitenberg bei Hinterstein, Breitenberg bei Pfronten, Hoher Fricken). Kommen wir zu der wirklich interessanten Frage: An was hängen Astrid und Milla da auf den Bildern?

Wenn Abenteuer im Ausland nicht geht, wählen wir einfach das Abenteuer quasi vor der Haustür. Aus einer Idee heraus "Wie wäre es mal mit einem Gleitschirmschnupperkurs?", wurde die Herausforderung geboren, dass wir fliegen lernen und Pilotinnen werden wollen. Daraus ist ein neues Kapitel auf meiner Seite entstanden, in dem der Ursprung der Geschichte geschildert ist.

Fliegen lernen ist im Prinzip wie Führerschein fürs Auto machen: Schule besuchen, Flugkurse machen, die eine Mindestmenge an Flügen und bestimmte notwendige Flugmanöver beinhalten, lernen, theoretische und praktische Prüfung ablegen. Der Grundkurs, in dem wir mit dem praktischen Lernteil gestartet sind, stellte mich vor solche unerwarteten Herausforderungen, dass ich schon fast aufgegeben hätte. Hab ich aber nicht. Am Ende wird es wahrscheinlich gut. Meine Erlebnisse in diesen 4 Tagen habe ich hier veröffentlicht.

Inzwischen besitzen wir sämtliche Ausrüstung selbst, die wir für den sogenannten A-Schein brauchen. Also auch einen eigenen Schirm, mit dem wir das selbständige Training am Boden bewerkstelligen können, wie oben auf den Bildern zu sehen ist. Groundhandling heißt so etwas in der Fachsprache. Das Üben im Umgang mit dem Schirm am Boden, ohne dabei ernsthaft abzuheben. Erste Gehversuche im wahrsten Sinne des Wortes sind erfolgreich gewesen. Wichtig dabei ist, sich die Genehmigung des Eigentümers oder der Eigentümerin einzuholen, bevor frau die Wiese betritt. Immer dran denken.


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