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Jede Tour ein kleines Abenteuer

...oder auch mal ein größeres: unter 3000m

 

Bock auf einen langen Grat mit moderaten Schwierigkeiten?

Dann bist du hier richtig. Der Hindelanger Steig ist ein langer, konditionell -wie ich finde- anspruchsvoller Weg über den Grat zwischen Nebelhorn und Großem Daumen. Die Kletterlänge beträgt um die 5km (die Angaben in der Literatur schwanken). Es ist ein nicht enden wollendes Auf und ab, teilweise mit klettersteigähnlichen Versicherungen und Leitern, teilweise ohne. Selbst sichern geht meistens auch. Hin und wieder finden sich sogar Bohrhaken. Doch in Anbetracht der Länge ist es günstiger, wenn man die unversicherten Stellen seilfrei gehen kann.

Können wir wieder auf Bergfahrt gehen?

Als "Teststrecke" hinsichtlich der Gestaltung des weiteren Bergjahres diente diese schöne Bergtour auf das Matterhorn der Ammergauer Alpen, das schon lange auf der Wunschliste steht. Abwechslungsreich mit Rad, Wandern, Klettern ging es von Halblech über den Wankerfleck aufs Geiselsteinjoch. Nach dem Erklimmen des Gipfels weiter zur Kenzenhütte und zurück zum Ausgangspunkt.

Langer, anstrengender aber wunderschöner (fast) Rundweg

Langer, anstrengender aber wunderschöner (fast) Rundweg

Herbsttour im Wilden Kaiser

Schöne Wanderung mit Felskontakt. Ab der Griesner Alm über die Fritz-Pflaum-Hütte durch eine Felsrinne zum Gipfel. Der Abstieg erfolgte über das kleine Grieskar in Richtung Fischbachalm.

Langer Hatsch mit Überraschung.

Die Idee, nochmal von ganz unten durchs Höllental auf den höchsten Berg Deutschlands zu gehen, wurde geboren, als unser lieber Nachbar den Wunsch äußerte, genau das gerne mal tun zu wollen. Nun, was hilft, um es auch zu tun, ist ein fester Termin. Zu dem schlossen sich weitere zwei Bergfexe an, die am Ende noch für eine überaus erfreuliche Überraschung sorgten.

Schlern/Rosengarten, 30.5.-3.6.2018

Wanderung, Klettersteig, div. Gipfel mit allerliebsten Freunden

Maximiliansteig von der Tierser Alpe. Wetter war durchwachsen, relativ viel Altschnee. Grofler Rosszahn (2663m), Rotardspitz (2665m), Petz (2563m).

In Arbeit...

Kampenwand, 1669m, 07.10.2017

Schöne Tour im Chiemgau

Unsere Freundin führte uns auf diesen Ausflugsberg im Chiemgau. Vorheriger Regen hatte den Weg teilweise ziemlich matschig werden lassen. Weiter oben wandelte sich das in Schnee und Eis. Mangels Steigeisen oder Grödel wurde es eine rutschige Angelegenheit bis zum Gipfel.

Lange davon geredet...

...und sehr spontan zu Beginn unseres Sommerurlaubes 2016 umgesetzt. Noch am letzten Arbeitstag fuhren wir abends nach Hammersbach, verbrachten die Nacht im Auto auf dem Parkplatz. Ein Lager in der neu errichteten Höllentalangerhütte konnten wir nicht mehr bekommen. Also entschlossen wir uns dazu, den ganzen Weg vom Tal bis zum Gipfel am Stück zu versuchen. Wir wählten den Stangensteig als Aufstieg zur "Hölle", machten dort kurz Pause und setzten den Weg anschließend zum ersten Klettersteig fort. Es war etwas regnerisch zu Beginn. Später riss es immer wieder mal auf. Der erste Klettersteig hat zwar ein paar spektakulär wirkende Passagen, ist aber völlig unschwierig. So zugepflastert mit Eisen. Es folgt wieder ein Stück Wanderweg bis man auf das kommt, was vom Gletscher übrig ist. Ein klein wenig anspruchsvoll ist und wird in den nächsten Jahren immer mehr der Übergang über den Bergschrund am oberen Ende des Gletschers, um in die Felsen zu kommen. Der sich anschließende Steig ist ebenfalls unschwierig. Wie bereits beim Bergschrund bestand die Herausforderung darin, die nötige Geduld fürs Warten aufzubringen. Die Wolken sind indes wieder etwas dichter geworden und herunter gekommen. Es schneit ein wenig. Im letzten Stück Steig zum Gipfel ging es wirklich sehr zäh voran. Doch nach rund 8h inklusiver aller Warterei und Pausen fassten wir das goldene Gipfelkreuz an. Höhenmetermäßig mit rund 2400m unsere bisher längste Tour.

Da zu dieser Zeit die neue Seilbahn gebaut wurde und ein hoher Kran im Gipfelbereich stand, musste man aufpassen, dass man nicht von herunterfallenden Eiszapfen erschlagen wurde.

Für den Abstieg wählten wir die Zahnradbahn und später eine Regionalbahn zurück nach Hammersbach, um pünktlich zum Beginn des Straßenfestes bei uns im Dorf wieder zurück zu sein.

Genau zu dieser Zeit begann mein Outing .

Mitterkaiser, 2011m, 10.11.2012

Wanderung im Wilden Kaiser

Der erste Schnee war gefallen. Meine Frau kannte den Weg bereits von einer Solo-Wanderung früher im Jahr. Der Umstand, dass dort der Winter bereits Einzug gehalten hatte und dass es keine bewirtschaftete Hütte gibt, sorgte dafür, dass wir völlig alleine unterwegs gewesen sind. Auf dem Pfad kommt man an der nicht bewirtschafteten Fritz-Pflaum-Hütte vorbei. Der Gipfel ist durch eine schmale Rinne durch die westliche Wand zu erklettern. Als wir dort die Nase über die Kante streckten, schauten wir in viele erstaunte Augen einer Herde Gämsen. Wunderschön. Wir stiegen weiter zum Gipfel, ohne die Herde weiter zu stören. Der Abstieg erfolgte auf dem Aufstiegsweg.

Steinplatte übers Schuasta Gangl, 16.11.2011

Unten kalt oben warm

Eine unserer ersten Touren im späten Herbst. Es herrschte eine Inversionswetterlage. Im Tal war alles gefroren. Wir sind dick angezogen losgegangen. Je weiter wir nach oben kamen, desto wärmer wurde es. Der Steig ist nicht besonders anspruchsvoll, aber sehr abgespeckt. Am Gipfel 20°C und strahlender Sonnenschein. Abstieg durchs Skigebiet an der Steinplatte.

Lienzer Dolomiten, Oktober 2011

Von Lesen, Verstehen, Handeln

Aufstieg übers Dolomitenhaus zur Karlsbader Hütte. Der neue Rucksack wog schwer auf meinen Schultern. Gepackt für einen langen Klettersteig und einen Tag Sportklettern. 

Tag 1: Panorama-Klettersteig. Leider haben wir gegen die Sonne die Schilder nicht gelesen und sind dem vermeintlich richtigen Weg gefolgt. In der Konsequenz kletterten wir seilfrei den Schmittkamin zum Roten Turm (2702m) hoch, überkletterten diesen und kamen erst auf dem Abstieg am Einstieg zum eigentlichen Klettersteig vorbei. "Nur für Geübte" informierte uns ein Schild. Der Steig war damals in einem desolaten Zustand, führte über überwiegend bröseliges Gelände über weitere 6 Gipfel mit der Großen Sandspitze (2770m) als höchstem Punkt. Der Abstieg durch eine Schuttrinne zurück zur Karlsbader Hütte verursachte einen kurzen Herzstillstand, als sich ein Felsblock selbständig auf den Weg ins Tal machte. 

Auf der Karlsbader Hütte bin ich erstmals auch Andy Holzer begegnet. Cooler Typ.

Tag 2 sollte ein Klettertag im nahegelegenen Klettergarten werden. Allerdings fror es in der Nacht und es taute in den Morgenstunden nicht wirklich auf. Nach ein paar Routen packten wir durchgefroren wieder ein und machten uns auf den Weg zurück zum Auto.

Heimgarten/Herzogstand, bayerische Alpen, August 2011

Schöne Wanderung

Unsere zweite gemeinsame Tour in den Bergen. Das Wetter war eher durchwachsen und regnerisch. Es hat trotzdem riesigen Spaß und Lust auf mehr gemacht. Wegen des Regens nahmen wir vom Herzogstand aus die Bahn runter.
Ich bin die Tour im Juni 2012 bei besserem Wetter nochmal alleine gegangen und brauchte für die gesamte Runde ohne Bahn gerade mal 4h.

Alpspitze, Fronleichnam 2011

Kurze Nacht, Regen, Gewitter

An Fronleichnam 2011 machte ich die allererste Bergtour mit meiner anderen Hälfte. Es war nur ein Tag Zeit dazu und so wählten wir ein nahes Ziel: Die Alpspitze. Die Wettervorhersage war schlecht, das Kreuzeckhaus, den Aufstieg machten wir zu Fuß, entsprechend leer. Wir schliefen wenig. Wir waren frisch verliebt. Am nächsten Tag ging es in regnerischem Wetter über die Alpspitzferrata auf den Gipfel. Das Drahtseil summte wegen der Elektrizität in der Luft. Wir machten uns schleunigst wieder runter und nahmen die Bahn vom Osterfelderkopf hinunter.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt wusste ich, dass sich mein Bauch nicht geirr

Ammergauer Alpen

Unsere Hausberge, 2011-heute

Meist in den Übergangszeiten, zu denen weder Hochtouren noch Skitouren für uns möglich sind, entdecken wir unsere unmittelbare Umgebung. Insbesondere im Graswangtal, Oberammergau, Unterammergau, Schwangau und Umgebung gibt es jede Menge Wandermöglichkeiten, die mal mehr, mal weniger anspruchsvoll sind. Fährt man das Graswangtal weiter durch an Schloß Linderhof vorbei in Richtung Plansee/Reutte, kommen weitere schöne Tourmöglichkeiten vorbei. An der Stelle soll eine Aufzählung der Gipfel genügen. Besondere bergsteigerische Herausforderungen oder Erlebnisse kommen dort naturgemäß weniger vor. Nichtsdestotrotz bewegen wir uns in wunderschöner Natur und haben Freude an dem, was wir tun.

  • Ziegelspitz, 1719m, ab Ettaler Sattel zu Beginn des Winters. Teilweise mit Schneeschuhen begangen.

  • Notkarspitze, 1889m, ab Ettaler Mühle am Eingang des Graswangtales. Aufstieg steil auf dirktem Weg, Überschreitung zum Ziegelspitz, Abstieg steil hinterm Ochsenkopf links runter zurück zur Mühle.

  • Sonnenberggrat von Oberammergau aus in Richtung Pürschling bis zum Teufelstättkopf, 1755m.

  • Große Klammspitze, 1924m, ab Schloß Linderhof über die Brunnenkopfhäuser.

  • Hasental, Zustieg über Säger- und Lösertal, Durchquerung des Kessels zum Bäckenalmsattel, von dort zurück an der Bäckenalm vorbei ins Sägertal. Zwei Versuche mussten wir wegen zu viel Schnee abbrechen. Erst beim dritten Anlauf schaffen wir die Runde.

  • Überschreitung Hochplatte, 2082m. Aufstieg ab Ammerwaldalm durchs Rogenbachtal. An der Roggentalgabel in Richtung Schlössl auf den Gipfel. Überquerung des Gipfelgrates von Ost nach West bis zum Fensterl. Ab dort zurück zum Aufstiegsweg. In der Rinne zwischen Hochplatte und Hochblasse sind wir bis zur Hüfte im Schnee versunken.

  • Krähe, 2012m, einmal zu Fuß eine Runde ab Ammerwaldalm am Fensterl vorbei über den Schützensteig zurück zum Hotel Ammerwald und einmal mit Ski ab Hotel Ammerwald über den Schützensteig hoch und runter.

  • Geierköpfe, Ostgipfel, 2060m, ab Parkplatz bei den Straßenkehren am Neualmbach steil bergauf. Später weglos zum Gipfel über Südhang.

  • Tegelberghaus, 1707m, über alle möglichen Anstiege: Wanderweg, Tegelbergklettersteig, Gelbe Wand. 

  • Brandnerschrofen, 1879m, über Gelbe Wand Steig hoch, über Normalweg runter, 2.11.2019.

  • Säuling, 2047m, ab Wanderparkplatz in Pflach, am Säulinghaus vorbei den versicherten Steig hinauf auf den Gipfel im November. 

  • Laber, 1682m, über versicherten Steig im Frühjahr am Schartenkopf vorbei. 

  • Ettaler Manndl, 1633m, im Frühjahr ab Parkplatz Laberbergbahn über Soienalm im tiefen Schnee. Im Sommer 2018 fuhren wir mit der Bahn auf den Laber, querten zum Manndl und bestiegen es mit meinen Kindern. Ebenfalls mit von der Partie war der Papa meiner besseren Hälfte. Sein erster erkletterter Gipfel mit 76 Jahren. Ein weiteres Mal stiegen wir zusammen mit meinem Arbeitskollegen und seiner Freundin ab Parkplatz Laberbergbahn im Oktober 2018 auf. Nach dem Gipfel querten wir wieder zur Bahn. Mit Punktlandung für die letzte Fahrt kamen wir dort an.

  • Hörnle, ab Parkplatz der Seilbahn in Bad Kohlgrub, auf alle Gipfel, mehrfach, Sommer und Winter. 

Das Steinerne Meer. Völliges Neuland für mich. Da die geplanten Hochtouren mit unseren Freunden ausfallen mussten, quartierten wir uns einfach bei ihnen zu Hause ein und erkundeten ein paar Tage die Gegend mit dem Fahrrad und mit Bergstiefeln.